Sicherlich ist jeder Mensch als Kind vor den Kuckucksuhren gestanden, die beispielsweise im Wohnzimmer von Oma und Opa hingen, und hat begeistert und mit leuchtenden Augen auf die nächste volle Stunde gewartet. Kaum erwarten konnte man es, bis das Türchen sich wieder öffnete und sein liebliches Singen in der guten Stube verlauten ließ. Manche Menschen haben hier bereits ihren Berufswunsch entdeckt – sie wurden Uhrenmacher.
Natürlich kann man nicht unbedingt von der Fertigung von Kuckucksuhren leben, wenn man sie nicht als originale Schwarzwälder Kuckucksuhren verkaufen darf. Doch auch als Uhrenmacher in der ganzen Welt wird man mit Kuckucksuhren konfrontiert. Hat man ein eigenes Uhrengeschäft, wird man nicht umhinkommen, die Kuckucksuhren auch im Sortiment anzubieten. Tut man dies, muss man sich selbstverständlich auch um die Reinigung und die Reparatur der Kuckucksuhren die man verkauft hat, annehmen.
Die Kundschaft wird manchmal auch Kuckucksuhren, die sie nicht im eigenen Laden gekauft haben, zur Reparatur und Überholung bringen. Hier hat man dann die Möglichkeit, sich selbst über die Reparatur zu machen, oder sie zum Hersteller zu schicken. Die aufwendig geschnitzten und hochwertig verarbeiteten Schwarzwälder Kuckucksuhren bilden vor allem wegen ihrem Gehäuse aus Holz, von welchem schon einmal eine Ecke abbrechen kann, eine Ausnahme bei der Reparatur von Uhren.
Sicherlich wird man eine breit gefächerte Ausbildung erhalten, wenn man sich für den Beruf des Uhrenmachers entschieden hat ; doch das Thema Kuckucksuhren und deren Geschichte, Herstellung und alles, was sonst noch dazu gehört, wird bestimmt einige Unterrichtsstunden füllen. Als Uhrenmacher mit eigenem Laden wird man – unabhängig von den Kuckucksuhren – immer sein Geschäft machen, wenn man sein Handwerk versteht – denn die Zeit ist ein immer wichtigerer Faktor im Leben der Menschen.
