Die Elektronik, und damit zum Teil auch der Lohnverguss, werden in den heute hergestellten Fahrzeugen von immer größerer Wichtigkeit. Kaum mehr eine Funktion des Fahrzeuges ist ohne Elektronik denkbar. Wo früher noch alte Mechanismen eingesetzt wurden, ist heute High-Tech angesagt. Fahrzeugbesitzer aus früheren Jahrzehnten konnten sich eine Zentralverriegelung oder gar eine Funk Fernbedienung für die Schlösser ihres Autos nicht vorstellen. Hier mussten Knöpfe gezogen oder gedrückt werden, und selbst das schwerste Paket abgestellt werden, um das Auto von Hand aufzusperren oder zu verschließen.
Heutzutage sind Fahrzeuge, in denen nicht durch die Hilfe von Elektronik und Lohnverguss hergestellte Türgriffe das Auto bequem zu öffnen und alle Türen gleichzeitig zu sperren sind, nicht mehr verkäuflich. Den Luxus, nicht mehr darüber nachdenken zu müssen, ob auch wirklich jede Tür diebstahlsicher verschlossen ist, mag niemand, der sich ein neues Fahrzeug kauft, missen.
Natürlich ist die Produktion, und somit auch der Lohnverguss, in höchster Präzision durchzuführen. Niemand ist begeistert, wenn nach drei Jahren schon die Zentralverriegelung an seinem Auto nicht mehr funktioniert. Nach Möglichkeit müssen die hochtechnisierten Türgriffe ja für viele Jahre und hunderttausende gefahrene Kilometer zuverlässig ihren Dienst tun, bevor das Fahrzeug, in denen sie verbaut sind, sein Ende auf dem Schrottplatz nimmt.
Mit speziellen Epoxy Harzen wird dieser Vorgang durchgeführt. Hinter dem einfach klingenden Namen Lohnverguss verstecken sich hochkomplizierte Arbeitsvorgänge, genaueste Berechnungen und vor allem eine solide Produktionsweise, die nur von gut ausgebildeten Fachkräften zu erledigen ist. Nicht nur in der Zentralverriegelung von Autos kommt dieses Verfahren zur Anwendung. Aus vielen Bereichen der heutigen Technik ist der Lohnverguss nicht mehr wegzudenken.
